IMPULS - Eucharistinerinnen

In seinem Tagebuch hat Georg Matulaitis, unser Ordensgründer, vor 110 Jahren – in Zeiten politischer Verfolgung – eine bewährte Medizin gegen die Angst vor dem Gefangensein ausgearbeitet. Was ihm Mut machte hilft auch uns in Zeiten der Ausgangsbeschränkung!

Liebe Freunde,

für die Zeit der Krise möchte ich euch einige Hinweise an Herz legen.

 

1. Die Angst macht ängstlich. Daher ist es wichtig auf Distanz gegenüber der Angst gehen! Du bist nicht die Angst, sie ist nur ein Teil von dir!!! Zwänge dich nicht wie ein kleiner Wurm in seine eigene Höhle!

 

2. Die Zeit im Gefängnis kreativ gestalten! 

Spüre nach, was sich in dir regt und gib dem Ausdruck. Suche ein gutes Gespräch

oder schaffe Ordnung im Haus und im Inneren. Nimm dir Zeit für Kunst und Muse!

 

3. Der Ort deines „Gefängnisses“ trägt Paradiespotential in sich.

Geheimtipp: Bete, so findest du Ruhe und Erholung.

 

Das alles sind Bestandteile der Medizin gegen die Angst!

 

Hochachtungsvoll

Euer Bruder Georg Matulaitis

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