IMPULSE

Liebe Christinnen und Christen im SSB Hofer Land und darüber hinaus,

liebe Freunde und Bekannte,

liebe E-Gemeinde,

 

das Jahr 2024 eilt schon wieder mit Riesenschritten voran – schon mehr als ein halber Monat ist schon rum…

Danke für alle Weihnachtsgrüße und Wünsche zum neuen Jahr, für kleine Aufmerksamkeiten, Plätzchen und Geschenke – ich habe mich sehr darüber gefreut!

 

Eigentlich wollte ich meine Grüße zum Weihnachtsfest schon vor den Feiertagen schicken, aber der Advent war 2023 der kürzeste, den es gab.

Eigentlich wollte ich dann zwischen den Jahren, aber die Feiertage mit schönen Gottesdiensten, wertvollen Besuchen und Begegnungen sowie das Leben „im Augenblick der Gegenwart“ nahmen mich in Beschlag,

einmal bin ich sogar bei der abendlichen Meditation mit Blick auf Christbaum und Krippe eingeschlafen – im Geiste und Schlaf war ich „auf Betlehems Auen“ mit den Hirten, die zur Krippe eilten…

… und erfüllt vom „Transeamus“, das ich in der Christmette (als Verstärkung des Tenors) mitgesungen habe.

Eigentlich wollte ich dann an Neujahr bzw. den Tagen nach Neujahr schreiben, aber die Sorge u.a. um meinen Neffen sowie die Begleitung von Sternsinger-Gruppen banden meine Zeit – aber es war wichtig, dabei und im Gebet da zu sein.

Eigentlich wollte ich schon lange schreiben, aber der Alltag hat mich wieder…

… auch heute mit Religionsunterricht, Büro und Gottesdiensten, einem Trauergespräch, Besuchen zum Geburtstag sowie von Kranken mit Feier der Krankenkommunion, einer spirituellen Wanderung und guten Gesprächen unterwegs.

Eigentlich ist es schon spät…, und laut Knigge zu spät um gute Wünschen fürs neue Jahr auszusprechen,

doch es ist mir wichtig Dir, Euch, Ihnen Gottes Segen fürs neue Jahr bzw. die 347 Tage davon, die noch vor uns liegen, zu wünschen.

 

Dir, Euch, Ihnen ein gutes, gelingendes und glückseliges neues Jahr!

 

Anbei als kleines spirituelles Geschenk von mir wieder mal ein „Päckchen“ an Impulsen:

  • Ein Rückblick auf Weihnachten, was es (nicht) bedeutet – und wo/wie wir Weihnachten erleben können… auch jetzt nach der Weihnachtszeit.
  • Ein Segen fürs neue Jahr, der Dir, Euch, Ihnen, uns zugesprochen ist und immer noch gilt … auch jetzt mitten im Alltag.
  • Ein Impuls für den Alltag, verbunden mit der Frage „Was wollte ich werden, wenn dann mal groß bin?“

Viel Freude beim „Auspacken“, nachlesen und nachdenken!

 

Anbei noch ein Lied-LINK fürs neue Jahr, in dem uns der Mensch gewordene Gott in Jesus Christus und in unseren Mitmenschen nahe ist.

 

Ihnen alles Gute und Gottes Segen

 

Dieter G. Jung

Stellvertreter des Leitenden Pfarrers

Pfarradministrator im Katholischen Seelsorgebereich Hofer Land

zuständig für Schwarzenbach a. d. Saale – Oberkotzau – Rehau

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PREDIGT Christmette in der Hl. Nacht (2023; OK; SB)

Jes 9,1-6 + Tit 2,11-14 + Lk 2,1-14

 

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder und Jugendliche!

Weihnachten 2023: Viele feiern es, ob als Christen oder nicht, mit

Christbaum, gutem Essen und vielen Geschenken – hyggelig eben –

hyggelig, das ist in und kommt aus dem Dänischen und Norwegischen.

Hyggelig meint gemütlich – Weihnachten ist ein gemütliches Fest, das wir

genießen, ist Ausspannen von Stress und Hektik, ist ein Stück „heile Welt“

– tut ja auch gut; aber Weihnachten geht tiefer, ist viel mehr als ein Gefühl.

Weihnachten 2023: Die Werbung verspricht uns dieses Jahr „magische

Weihnachten“; in vielen Werbeprospekten wurde das Weihnachtsfest 2023

so beworben. Hatten Sie heute schon ihren „magischen Moment“? Ich

nicht – und für mich hat Weihnachten nichts „Magisches“ und mit

„Zauberei“ hat es auch nichts tun, auch wenn manche in der Küche

Köstliches zaubern – aber das geht am eigentlichen Sinn des

Weihnachtsfestes vorbei.

Weihnachten 2023: Viele tun sich schwer mit Weihnachten – und auch mit

Kirche und Gottesdienst. Schön, dass Sie sind, dass sie aufgebrochen sind,

wie die Hirten. Sie sie wussten, dass sie ein Kind finden werden – mehr

nicht. Sie ließen sich überraschen, und machten sich auf, dieses Kind zu

finden. Ähnlich wie Sie, die Sie heute zum Gottesdienst gekommen sind –

und Ähnlich wie die Menschen, die Franz von Assisi zu einer Höhle in die

Nähe von Greccio eingeladen hat, zu einer ersten Krippenfeier – das war

1223, vor 800 Jahren. Die Menschen sollten nicht nur hören, sondern mit

allen Sinnen das Weihnachtsgeschehen erleben: eine lebendige Krippe, in

einer zugigen Höhle mit viel Heu, einem Ochsen und einem Esel – und die

 

Menschen waren mittendrin in diesem Geschehen und hörten den Gesang,

der von den Bergen widerhallte. Mittendrin und damit dem Geheimnis von

Weihnachten ein Stück näher: als Hirte, als junge Frau und Mutter oder mit

den Sorgen eines Familienvaters. Die Menschen damals spürten, dass

Betlehem bei ihnen ist. Sie spürten, dass Gott gegenwärtig und ihnen nahe

ist – er wird Mensch. Das ist das wunderbare an Weihnachten: das es

menschlich ist und das Menschen es verstehen können, auch wenn es ein

Wunder ist: Gott wird Mensch – der große Gott macht sich klein, wird ein

Mensch wie wir. In der Grotte von Greccio war über/hinter der Krippe mit

dem Kind ein Altar – Gott wurde hier in Brot und Wein gegenwärtig; das

feiern wir in jeder heiligen Messe: Gott gibt sich hinein in Brot und Wein

und ist gegenwärtig – Betlehem ist hier bei uns im Weihnachtsgottesdienst!

Weihnachten 2023: Gott selbst ist das Geschenk – er schenkt sich uns ganz

und gar. Ein größeres Geschenk hätte er uns nicht machen können. Gott

fängt ganz klein mit uns an, mit einem Kind, mit einem Neugeborenen,

damit wir ihn kennen und lieben lernen. Im Kind von Betlehem lächelt Gott

uns an und zeigt uns seine Liebe – und er will geliebt werden, wie ein

kleines Kind. Er will Beziehung zu uns und mit uns – wie ein Kind, das

sehr schnell merkt, ob es gewollt und geliebt wird, oder nicht. Und da geht

es nicht Oberflächlichkeit oder durch Geschenke „erkaufte“ Liebe, sondern

um Herzlichkeit und Zeit füreinander, um Wärme und Nähe, um

aufrichtige Zuneigung – Gott neigt sich uns zu – aus Liebe, er meint es gut

mit uns.

Weihnachten 2023: Vieles läuft nicht rund; wir sind im Krisenmodus.

Wenn wir könnten, würden wir uns andere Zeiten wünschen. In deiner

Haut möchte ich nicht stecken, sagen wir oft im Blick auf das Leid anderer.

Gott handelt anders: Er steckt in unserer Haut, er wird Mensch ganz

bewusst. Weil er uns zur Seite stehen will und mit uns das Leben teilt –

 

weil der Name Jesu auch Programm ist: Gott rettet. „Heute ist euch […] der

Retter geboren“ (Lk 2,11) – das ist Weihnachten und das feiern wir. AMEN.

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PREDIGT Neujahr im LJ B (2024, Reh – St. Josef)

Num 6,22-27 + Lk 2,16-21

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Das fängt ja gut an…(sehr negativ ausgesprochen)

Das fängt ja gut an, das neue Jahr… (negativ ausgesprochen)

Das fängt ja gut an, das neue Jahr… (positiv ausgesprochen)

Das fängt ja gut an, das neue Jahr – mit Gottes Segen! (sehr positiv …)

Am Beginn des neuen Jahres wird uns – wie den Israeliten damals

–Gottes Segen zugesprochen: „Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil“ (Num 6,24-

26).

Der, der da segnet ist nicht der Segensvermittler, der Priester; der ist nur

Werkzeug Gottes – Gott selbst ist es, der segnet. Dieser Gott hat einen

Namen – und das ist bedeutsam: „Ich bin, der ich bin“ – so hatte sich Gott

Mose offenbart, als er nach dem Namen Gottes gefragt hatte (vgl. Ex 3,14):

„Ich bin, der ich bin“ – der immer war und der ewig sein wird, der Gott

der Vorfahren und der zukünftigen Generationen. Dieser Name Gottes

soll im Segen auf den/die Gesegneten gelegt werden (vgl. Num 6,27). „Ich

bin, der ich bin“ – der jetzt bei euch ist, im neuen Jahr 2024, in eurer

Lebenszeit, mitten in der Gegenwart. „Ich bin, der ich bin“ – der eure

 

Sorgen und Nöte kennt und der für euch da ist, für jede und jeden

einzelnen.

Dieser Gott, unser Gott, der „Ich bin, der ich bin“, will segnen und

behüten – will also, dass es uns gut geht. Er spricht uns das Gute zu und

will das Gute, das er uns gegeben und in uns hineingelegt hat, bewahren.

Gott sieht auf uns und hat auf uns Acht – wie es auch die Jahreslosung

des vergangenen Jahres ausdrückt (vgl. Gen 16,13). Das meint nicht, dass

wir sorg- und gefahrlos leben, oder dass Schicksalsschläge uns nicht

treffen – dann wäre Gottes Segen ein magischer Zauber –, sondern, dass

Gott auch und besonders in diesen Situationen für uns da ist und bei uns

ist.

Das „segnen“ und „bewahren“ ist Gabe und Aufgabe für uns Menschen –

Gabe und Aufgabe von Gott für uns Menschen und zwar von Anfang an:

Die Bibel erzählt die Erschaffung des Menschen als Gottes Ebenbild und

vom Segen Gottes (vgl. Gen 1,27-28) sowie vom Auftrag an die Menschen

die Schöpfung zu bebauen, zu hüten und zu bewahren (vgl. Gen 2,15).

Einander und für Gottes gute Schöpfung sollen wir zum Segen werden und

das Gute im Leben und Zusammenleben bewahren und fördern.

Dieser Gott, unser Gott, der „Ich bin, der ich bin“, will uns Licht und

Orientierung sein für den Weg durchs neue Jahr (vgl. Num 6,25). Auf ihn

soll unser Blick gerichtet sein – nicht nur in der Not, sondern in den

verschiedenen Situationen im Leben: Hoffnung und Angst, in Freude

 

und Trauer. Immer wieder sollen wir Gottes Angesicht suchen und

Beziehung zu ihm aufnehmen im Gebet und im Gottesdienst. Im Blick

auf ihn werden wir nicht untergehen in den Herausforderungen des

neuen Jahres, denn unser Gott, ist ein gnädiger Gott (vgl. Num 6,25).

Dieser Gott, unser Gott, der „Ich bin, der ich bin“, wendet sich nicht von

uns ab, sondern wendet sich uns zu (vgl. Num 6,26) und will Shalom für

uns. Jede Übersetzung dieses Shalom ist eigentlich zu wenig, egal ob

wir es als Heil, Frieden, Wohlergehen, Glück, Zufriedenheit übersetzen.

Gott will uns auch im neuen Jahr nahe sein und seinen Shalom

schenken. Gott kommt uns ganz nah, er wird ein Mensch wie wir. Bei

der Geburt als Kind im Stall von Betlehem wurde der große Shalom

verkündet, der mit diesem Kind anbricht und Wirklichkeit werden kann,

wenn wir Menschen das unsrige für den Shalom tun. Jesus, der Name

den der Engel genannt hatte und der dem Kind in der Krippe gegeben

wurde (vgl. Lk 2,21), ist Programm „Gott rettet“ – Jesus selbst wird zum

Segen für die Menschen damals und Jesus selbst wird zum Segen für

uns im neuen Jahr 2024. Das fängt ja gut an, das neue Jahr – mit Gottes

Segen!

Segen bringen – Segen sein! In wenigen Tagen ziehen die STERNSINGER

wieder von Haus zu Haus: Traditionell schreiben die STERNSINGER den

Segen mit Kreide an die Türen oder haben Aufkleber mit dem

 

Segenswunsch „C + M + B“ dabei. Diese Abkürzung bedeutet „Christus

mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Die STERNSINGER

bringen den Segen, den Gott uns in der Geburt seines Sohnes schenkt in

die Häuser. Die Sternsinger werden zum Segen, weil sie Spenden für

Kinder in Not sammeln und ihnen durch STERNSINGER-Projekte helfen.

Das fängt ja gut an, das neue Jahr – mit Gottes Segen! AMEN.

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PREDIGT 2. Sonntag im Jahreskreis; LJ B (2024: SB, OK)

1 Sam 3,3b-10.19 + Joh 1,35-42

 

Wenn ich einmal groß bin, werde ich Pfarrer – denn der arbeitet ja nur

sonntags und nur eine Stunde!, erklärte mir ein Kind einmal im KIGA.

Liebe Schwestern und Brüder, lieber Kinder liebe Jugendliche!

Wenn ich einmal groß bin, werde ich Pfarrer – denn der arbeitet ja nur

sonntags und nur eine Stunde! Die Wirklichkeit sieht anders aus – das

merken auch Kinder sehr schnell. Der Pfarrer ist auch im Altenheim und

feiert dort Gottesdienste und macht Besuche; bereitet eine Taufe vor, führt

ein Traugespräch und hat manchmal mehrere Beerdigungen pro Woche.

Gott sei Dank gibt es viele helfende Hände: Sekretärinnen, pastorale

Mitarbeiter(innen), Religionslehrer(innen) und Erzieher(innen), haupt-

und ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) in der Pfarrei und im

Seelsorgebereich.

Wenn ich groß bin, werde ich Pfarrer – denn der arbeitet ja nur sonntags

und nur eine Stunde! Es ist zwar „etwas mehr“ als eine Stunde, aber

trotzdem ist es ein schöner und mich erfüllender Beruf, ja eine Berufung.

Der Alltag eines Priesters ist „Leben in seiner ganzen Vielfalt“. Daher ist es

gut, schrittweise hineinzuwachsen. Für mich war schon während meines

Studiums wichtig, eine Zeit in einer Pfarrei zu leben und mit im Pfarrhaus

zu wohnen, um den Alltag und die Anforderungen eines Priesters hautnah

 

kennen zu lernen. Nach dem Studium und später als Diakon kamen neue

Aufgaben hinzu. Wieder wohnte und lebte ich bei einem erfahrenen

Priester, um zu sehen, wie er den Alltag meistert und von ihm zu lernen,

wie Samuel vom Priester Eli (= Hintergrund zu 1 Sam 3,3b-10.19). Nach der

Priesterweihe wohnte ich als Kaplan erneut in einer Arbeits-, Gebets- und

Lerngemeinschaft wieder mit einem anderen Pfarrer in einer Art Priester-

WG.

Wo wohnst du? (Joh 1,38), fragen zwei Jünger des Johannes, die einen

neuen Weg einschlagen und Jesus nachfolgen wollen. Sie hatten sich an

seine Fersen geheftet, denn Johannes hatte auf IHN hingewiesen: Seht, das

Lamm Gottes! (Joh 1,36) Sie bleiben Jesus auf den Fersen; sie folgen IHM,

bis ER sie anspricht: Was sucht ihr? (Joh 1,38) Oder noch schärfer

formuliert: Was wollt ihr? Sie wollen alles, nur keine Oberflächlichkeit

oder vorgetäuschte Fassade. Die beiden wollen Jesus kennen lernen – ganz

privat: Sie wollen sehen, wo und wie ER lebt; wie ER sein Leben gestaltet

und ob ER lebt, was ER predigt; sie wollen prüfen, ob sie ein Leben in seiner

Nachfolge führen und leben können; und sie wollen sehen, was sie von IHM

für ihr Leben lernen können. Deshalb fragen sie: Meister, wo wohnst du?

(Joh 1,38)

Und Jesus lädt sie ein: Kommt und seht! (Joh 1,39) Einen Tag verbringen

sie mit Jesus – ganz privat. Sie erleben, was echte Nachfolge bedeutet –

sie sehen und lernen, was es heißt, für andere Menschen da zu sein. Das

 

erste Treffen mit Jesus dauert nur einen Tag…, aber es ist lang genug,

um so viel von Jesus zu erfahren, dass sie sich sicher sind: ER ist der von

Gott gesandte Messias. Wir haben den Messias gefunden (Joh 1,41), mit

diesen Worten überzeugt Andreas seinen Bruder Simon. Er führt ihn zu

Jesus und diese Begegnung verändert sein Leben – das ist Berufung.

Wo wohnst du? Diese Frage ist auch meine und hoffentlich auch ihre Frage.

Entscheidend ist nicht, wo ich als Priester wohne, ob in Schwarzenbach,

Rehau oder Oberkotzau, sondern entscheidend ist, wo Jesus Christus

wohnt, wo ER bei uns zu finden ist! ER lädt auch uns zu sich ein: Kommt

und seht! Wer sich in die Nähe Jesu begibt und IHN und seine Botschaft

kennen lernt, wird selbst zum Zeugen/zur Zeugin und führt andere zu Jesus.

Zeuge sein, setzt voraus, dass ich bei Jesus Christus einkehre, dass ich mich

von IHM einladen lasse und IHN immer wieder dort besuche, wo ER zu

Hause ist. Das können Orte des Gebetes und Schweigens sein, der

Gottesdienst in der Kirche genauso wie ein Krankenbett im Klinikum; der

Friedhof als Ort der Trauer und des liebevollen Erinnerns ebenso wie die

Flüchtlingsunterkunft oder das Seniorenheim. Wenn wir an diesen Orten

Jesus suchen und finden, ja bei IHM und bei den Menschen wohnen, dann

werden wir die Vielfalt der Berufungen entdecken: Bei Jesus gibt nicht nur

einen Weg der Nachfolge, sondern so viele Wege wie es Menschen gibt.

Menschen wie Sie, die Nachfolge auf ganz vielfältige Weise in Familie und

Beruf und auch in unserer Pfarrgemeinde mit Leben erfüllen: als

 

Erstkommunionmutter oder Pfarrgemeinderat, als Lektor, Ministrant oder

als Beter. Wenn ich einmal groß bin, dann werde ich … Zeuge für Jesus

Christus – begeistere hoffentlich andere von IHM und führe sie zu IHM!

AMEN.